Woodstock in Berlin

Elliott Landy‘s Woodstock VISION

Umfangreiche Werkschau des Fotografen Elliott Landy

Die derzeitige Weltlage führt uns vor Augen, wie aktuell die Werte von Woodstock auch 2022 noch sind. Das dreitägige Festival, das als die „Mutter aller Open Airs“ gilt, wurde über die Jahre zum Sinnbild einer Gegenkultur, die für Antimilitarismus, für Gleichberechtigung von Frauen, Schwarzen und Homosexuellen, für eine künstlerische und sexuelle Befreiung steht wie kein anderes Musikevent des Planeten.

Vom 15.–17. August 1969 erlebten rund 500.000 Menschen auf einer Milchfarm bei New York für drei Tage ein gemeinsames Abenteuer, das einen Wendepunkt in der Geschichte markierte: In Woodstock wurde der Beweis lebendig, dass ein friedvolles umsichtiges und achtsames Miteinander auch unter widrigsten Umständen möglich ist. Dieser unbedingte kollektive Wille zur Veränderung, musikalisch von Bands und Künstler*innen wie Jimi Hendrix, Janis Joplin, Joan Baez, The Who, Santana, Sly & The Family Stone und Joe Cocker vertont, begegnet uns seitdem bis heute – ob bei der Freilassung Nelson Mandelas oder dem Fall der Berliner Mauer – und auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist der Geist von Woodstock, welches im Jahr 2019 50igstes Jubiläum feierte, spürbarer denn je.

Die Entstehung des ‘‘Mythos Woodstock“ erklärt sich durch seine historische Einordnung: 1969 markiert das Ende der Swinging Sixties, einem Jahrzehnt, das von weltweitem gesellschaftlichem Wandel geprägt ist: Jahrhundertereignisse wie die erste Mondlandung stehen hier Seite an Seite mit dem Aufblühen einer internationalen Pop-Kultur aber auch Vietnam-Krieg, Kuba Krise und den Ermordungen von John F. Kennedy, Martin Luther King und Che Guevara. Die jüngere Generation sendete mit dem Aufkommen der Bürgerrechts-, Friedens- und Studentenbewegungen daraufhin ein unüberhörbares Signal des starken gemeinsamen Willens zur Veränderung und des Umdenkens, das sich in Woodstock endgültig Bahn brach.

Seitdem gilt das erste Mega-Event der Rock-Geschichte als Blaupause für die friedliche musikalische Botschaft von Love, Peace & Unity, eben jenem „Woodstock-Dream“, der rasend schnell den gesamten Erdball umarmte und bis heute spürbar nachhallt.  

Fotograf Elliott Landy (geb. 1942) trug mit seinen epochalen Aufnahmen maßgeblich dazu bei, diesen „Woodstock-Dream“ visuell einzufangen. Als erster künstlerisch anerkannter Musikfotograf begleitete der US-Amerikaner schon früh Stars wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, Bob Dylan und The Band auf Tournee und gehörte zu den wenigen, die während des Festivals auf der Bühne fotografieren durften. Seine Bildbände beeindrucken bis heute als Dokumentationen des Lebensgefühls einer ganzen Generation. In Berlin zeigt der berühmte Fotograf und Autor im Rahmen der Woodstock Ausstellung 160 seiner bekanntesten Aufnahmen.

Landys meterhohe Portraits der „Götter des Rock“ zählen zu den absoluten Highlights der Ausstellung, welche die Besucher*innen über die vier Abteilungen

I Vision of a Generation / II Stars and Stones / III High on Music / IV Woodstock

auf eine Zeitreise direkt ins Herz von Woodstock schickt: Großflächige Fotoinstallationen, hautnahe Portraits, eine audiovisuelle Psychedelic Show und ein Woodstock Café transportieren den „Woodstock Dream“ direkt in die City von Berlin.

Mittwoch bis Sonntag von 12-19 Uhr geöffnet – letzter Einlass 18 Uhr

Eintrittspreise

  • Erwachsener 14,00 €
  • Kind ab 14 Jahre 10,00 €
  • Ermäßigt (Senioren) 10,00 €
  • Familie (4 Pers.) 40,00 €
  • Schüler / Studenten bis 30 Jahre 10,00 €
  • Ermäßigt (Schwerbeschädigt) 10,00 €
  • Gruppe ab 6 Personen 12,00 €

Tickets an der Tageskasse und bei https://www.visitberlin.de/de/tickets/elliott-landys-woodstock-vision-die-ausstellung#/experience/BTM00020101358034707

Wichtige Zusatzinformation

Anreise

U-Bahn | U2 U9 Zoologischer Garten

Bus | M49, X34 Theater des Westens

PRESSE

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